Hunting Veggies Logo 2012Willkommen bei unseren 119 Filmen aufYouTube Button

Kein Einloggen oder Registrieren nötig!
Einfach auswählen und gratis anschauen.

Unsere Karnivorenfilme sind Nonprofit Produktionen,
um das Wissen über Fleischfressende Pflanzen zu mehren.

HOME


HOME

Change to
English language
Venus Flytrap experiment Dies ist eine Übersicht aller Karnivorenfilme auf unserem YouTube-Kanal Siegfried R. H. Hartmeyer, mit kurzen Beschreibungen in deutscher Sprache. Beim Anklicken der Standbilder sehen Sie den Film gratis auf YouTube. Letzte Aktualisierung 14. Dezember 2017.


Index und Kurzbeschreibungen aller Teile der ICPS Konferenz in Tokio 2002
Auszeichnungen für unsere Videos 2010 und 2012

CHLOROFILMS Plant Biology Video Contest 2010. Wir freuen uns über den 2. Preis !
ChloroFilms Banner
Unser Film „Sophisticated survival strategies of the annual Drosera“ gewann einen 2. Preis im ChloroFilms Plant Biology Video Contest. Der Film ist ein Auszug aus unserer DVD “Drosera: Schnelltentakel und Landescheinwerfer”, die auch an der ICPS Konferenz 2006 in Frostburg (USA) gezeigt wurde. ChloroFilms ist ein Nonprofit Projekt, das von Dr. Daniel Cosgrove an der Pennsylvania State University ins Leben gerufen wurde, unterstützt von der Education Foundation of the American Society of Plant Biologists (ASPB). Weitere Unterstützung kommt von der Botanical Society of America und dem Penn State Institutes for Energy and the Environment und der Canadian Botanical Association. Der ChloroFilms Contest wird auch von YouTube unterstützt. Das Ziel von Chlorofilms ist es, zur Produktion informativer, kreativer und unterhaltsamer Filme zu ermutigen, die ein besseres Verständnis des Pflanzenreichs fördern.
2012: Video der Woche bei Bild der Wissenschaft !
Katapult-Leimfalle Kurzfilm
Dieser Kurzfilm zeigt die Katapult-Leimfalle von D. glanduligera in Aktion.
Wir freuen uns erneut: Im September 2012
wurde das Begleitvideo zu unserem Artikel

Catapulting Tentacles in a Sticky Carnivorous Plant
bei PLOS ONE

im Wissenschaftsmagazin Bild der Wissenschaft
zum Video der Woche.
Siggi bei TV total (2002). Jetzt aufYouTube Buttonanschauen (Bild anklicken).Foto TVtotal 2002 Pro7-TV
Siggi auf Deutschlands berühmtestem Sofa bei Stefan Raab.
Comedy trifft auf Fleischfressende Pflanzen.

Deutschlands Kultmoderator Stefan Raab befragt
Siggi zur Befindlichkeit Fleischfressender Pflanzen.


Eine Lektion der besonderen Art. Hier darf laut gelacht werden.

Weitere Informationen dazu unter "Hartmeyers im TV" (Text anklicken).
Wir sind auch weiterhin bemüht, die Qualität und Attraktivität unseres YouTube ButtonKanals  zu verbessern.
YouTube Creator Academy Bootcamp
YouTube Creator Academy Certificate
Zertifikat Creator Academy September 2015 YouTube Creator Academy October 2016
Hurra, inzwischen haben wir unsere erste Million Aufrufe erreicht. Vielen Dank für Euer/Ihr Interesse an unserem Kanal und das vielfältige Feedback.
Wir bemühen uns weiter und freuen uns auf die zweite Million bei YouTube.

Unsere Filme über Karnivoren und botanische Spezialitäten (Neueste zuerst). Neue Filmprojekte sind in Arbeit.
Utricularia stygia & U. intermedia Thumb

Drosera aurantica besitzt keine Blattstiele wie beispielsweise D. aquatica und D. finlaysoniana, kann jedoch durch ihre in der Sektion einzigartigen leuchtend orangenen Blüten, die aus der Nähe wie mit Goldstaub bepudert schimmern, leicht identifiziert werden. Die mikromorphologische Untersuchung zeigte neben den für alle Spinnenbein-Sonnentau typischen Zwergstieldrüsen und Doppelzipfelmützen Pilzstrukturen mit roten Köpfen. Einige davon weisen zwei kleine seitliche Ausbuchtungen auf, die an Stierkopfemergenzen im Frühstadium erinnern. Allerdings haben wir bei D. aurantiaca keine vollständig ausgeformten Stierköpfe gefunden, sondern immer nur diese rudimentäre Übergangsform.

2017 gelang es uns erstmals, diese hübsche und in Kultur äußerst seltene Art selber im Gewächshaus zu kultivieren und zu untersuchen. Das Video ergänzt unseren Film „Im Reich der Emergenzen“ durch eine weitere Art, die bis 2013 als D. indica bezeichnet wurde. Ein Beitrag über die tatsächliche D. indica, die bisher in Australien gar nicht nachgewiesen wurde, ist bereits in Arbeit und folgt nach dem Jahreswechsel.
Utricularia stygia & U. intermedia Thumb

Erstaunlicherweise wächst Utricularia stygia, der Dunkelgelbe Wasserschlauch, nicht nur im Wasser, sondern auch terrestrisch. Dann schlängeln sich seine Sprosse bei bester Gesundheit auf dem Boden zwischen anderen Moorpflanzen, wie unseren einheimischen Sonnentau. Wir fanden sie zwischen D. anglica, D. rotundifolia und deren Naturhybride D. anglica var. obovata (auch D. x obovata) am gleichen Standort. Allerdings brauchten wir eine Weile um die unfruchtbare Art, die wahrscheinlich eine Hybride aus U. intermedia und U. minor ist, in Blüte zu sehen. U. stygia wird oft mit der fruchtbaren U. intermedia verwechselt, die ebenfalls über ausgeprägte Erdsprosse verfügt. Auch diesen Mittleren Wasserschlauch konnten wir filmen, allerdings erwies der sich als so blühfaul, dass wir für seine Blüten auf das Archiv von Dr. Jan Schlauer zurückgreifen mussten. Wie bei unseren anderen Filmen aus der Reihe „Utricularia ID“ kommentiert Jan auch diesmal wieder direkt am Standort.
Drosera hartmeyerorum Thumb


Der 2. Teil unserer Filmreihe „Utricularia ID“ zeigt den in Mitteleuropa wohl seltensten Wasserschlauch: Utricularia bremii. Nicht weit vom Bodensee fanden wir die Pflanzen in erfreulich gutem Zustand. Allerdings handelt es sich um eine unfruchtbare, bis Japan weit verbreitete Hybride, die leicht mit größeren Exemplaren unseres kleinsten aber fruchtbaren Wasserschlauchs, U. minor, verwechselt wird. Wir zeigen, wie man sie unterscheidet und was es mit ihrem Dimorphismus auf sich hat. Beide Arten filmten Irmgard und ich auf gemeinsamen Touren zwischen Bodensee, Schwäbischer Alb und den Alpen mit Dr. Jan Schlauer, der im Video auch vor Ort kommentiert.
Drosera hartmeyerorum Thumb

Drosera nana ist der kleinste der australischen Spinnenbein-Sonnentau (Sektion Arachnopus). Schon 1995, als noch alle Arten dieser Sektion als D. indica bezeichnet wurden, konnten Irmgard und ich die kleine Pflanze bei Howard Springs, in der Nähe von Darwin filmen. Leider keimten die Samen bei aktuellen Untersuchungen (2017) in unserem Gewächshaus nicht, weshalb wir nicht nach den Emergenzen schauen konnten. Auf unseren 1995er Aufnahmen ist immerhin eine deutliche Behaarung zu erkennen, ähnlich der von D. aquatica (Anm.: echte Haare, keine Emergenzen mit Xylem).

Wir hoffen, in der nächsten Saison mehr Glück zu haben und bessere Detailaufnahmen nachliefern zu können. Für uns erscheint D. nana bisher wie eine Zwergform von D. aquatica.

Ausblick: Derzeit untersuchen wir im Gewächshaus weitere Arachnopusarten, die uns mit durchaus überraschenden Ergebnissen erfreuen. Darunter auch die nach derzeitiger Sichtweise „echte“ aus Asien stammende D. indica, die bisher in Australien noch nicht nachgewiesen werden konnte. Unsere Reihe „Sonnentau ID“ bleibt für Droserafreunde interessant und wird nach einer kleinen Pause für den noch ausstehenden Filmschnitt in einigen Wochen fortgesetzt.
newUtricularia ID: U. australis & U. vulgaris. HD Zeichen
Utricularia ID Thumb

In einer Tausendstelsekunde verschlingen die Saugfallen heimischer Wasserschläuche (Utricularia) Beutetiere wie Wasserflöhe. Der Film zeigt dazu Aufnahmen einer Hochgeschwindigkeitskamera, die uns Dr. Simon Poppinga von der Plant Biomechanics Group der Universität Freiburg freundlicherweise zur Verfügung stellte. Publikation: Poppinga et al. (2016) AoB PLANTS.

In unserer mit diesem Film begonnenen YouTube-Reihe „
Utricularia ID“ folgen weitere, auch für Laien gut verständliche Beschreibungen anderer einheimischer Arten. Heute starten wir mit den beiden großen, in Deutschland vorkommenden, völlig frei schwimmenden Pflanzen, die oft verwechselt werden. Der Südliche Wasserschlauch, Utricularia australis, eine sterile Hybride und der Früchte bildende, bis zu mehr als zwei Meter lange Gemeine Wasserschlauch, U. vulgaris, ähneln einander sehr. Aber wer sich auskennt oder diesen Film gesehen hat, kann sie dennoch gut unterscheiden.

Die Filmaufnahmen zu dieser Reihe entstanden auf verschiedenen Exkursionen 2015/16 in der Region zwischen Bodensee, Schwäbischer Alb und den Alpen. Begleitet wurden Irmgard und ich dabei von Dr. Jan Schlauer, dessen Ortskenntnis und fachliche Expertise unsere Filmreihe „Utricularia ID“ möglich und auch für Fachleute interessant machte.
Sonnentau ID: Drosera barrettiorum. HD Zeichen
Drosera hartmeyerorum Thumb

Drosera barrettiorum erscheint auf den ersten Blick sehr ähnlich wie D. hartmeyerorum. Allerdings unterscheiden sich die typischen blassgelben Emergenzen an der Blattbasis und am Blütenstiel deutlich. Wegen ihres Aussehens beschrieben Holger & Anja Hennern die arttypischen Strukturen auf ihren Fachvorträgen als „Eis am Stiel“. Das Ehepaar hatte die Pflanze 2008 in Nordaustralien gefunden und als Erste darüber berichtet. Das in diesem Film verwendete Fotomaterial stellten uns Holger & Anja freundlicherweise für unser Projekt über die Spinnenbein-Sonnentau (Sektion Arachnopus) zur Verfügung. An dieser Stelle nochmals vielen Dank. 
Sonnentau ID: Drosera hartmeyerorum.HD Zeichen
Drosera hartmeyerorum Thumb

D. hartmeyerorum kann leicht anhand seiner leuchtend gelben, das Licht reflektierenden Emergenzen an der Blattbasis und den Brakteen des Blütenstängels von anderen Spinnenbein-Sonnentau (Sektion Arachnopus) unterschieden werden. Unsere Versuche zeigen, dass sogar ein roter Laserpointer diese gelb aufleuchten lässt. Die in der Gattung einzigartigen „Linsenemergenzen“ der von uns 1995 in Australien gefundenen Pflanze führten 2001 zur ersten Abspaltung einer Art von D. indica durch Dr. Jan Schlauer. Die Relevanz der sehr unterschiedlichen Emergenzen innerhalb dieser Sektion war anfangs noch umstritten. Inzwischen wurden jedoch rund ein Dutzend weitere Arten von D. indica abgetrennt, die oft ebenfalls über typische Emergenzen verfügen wie beispielsweise D. barrettiorum.
Sonnentau ID: Drosera fragrans. HD Zeichen
Drosera fragrans Thumb

Drosera fragrans duftet nach Honig wie D. finlaysoniana „Honey Scent“, kann jedoch leicht anhand ihrer Blattstiele unterschieden werden. In der Fachliteratur werden die auch bei nicht duftenden Spinnenbein-Sonnentau (Sektion Arachnopus) vorhandenen Achselknospen als Duft ausströmende Organe (Osmophoren) bezeichnet, was wohl unzutreffend ist. Bei der von uns untersuchten D. fragrans fehlten die Achselknospen sogar. Ob der Duft von den reichlich vorhandenen Doppelzipfelmützen (Emergenzen) oder einfach durch die Spaltöffnungen abgegeben wird, ist weiterhin unklar.
Der Predator-Sonnentau. HD Zeichen
The Real Plant of Prey

Dieser Film braucht keine Worte. Drosera glanduligera kann dank seiner effektiven und schnellen Katapult-Leimfallen durchaus auch mit tierischen Räubern mithalten.
Sonnentau ID: Drosera cucullata. HD Zeichen
Drosera cucullata Thumb

Bei näherer Betrachtung ist Drosera cucullata so etwas wie der Paradiesvogel unter den Spinnenbein-Sonnentau (Arachnopusarten) und daher leicht zu erkennen. Überraschend sind ihre roten Emergenzen, die an Ameisenabdomen erinnern sowie die ungewöhnliche Blüte.
Sonnentau ID: Drosera aquatica. HD Zeichen
Drosera aquatica Thumb

Drosera aquatica wird oft mit D. finlaysoniana verwechselt, die ebenfalls keine Blattstiele besitzt. Sie lässt sich jedoch leicht anhand ihrer typischen Behaarung unterscheiden. Alle von uns 1995 in der Nähe von Darwin gefundenen Pflanzen waren von Wanzen (Miridae) besiedelt.
Sonnentau ID: Drosera finlaysoniana. HD Zeichen
Drosera finlaysoniana Thumb

Drosera finlaysoniana wird oft mit D. serpens verwechselt oder ist noch mit dem alten Namen als D. indica bezeichnet. Wir zeigen, wie man die Art einfach identifizieren und von anderen Sonnentau in der Sektion Arachnopus unterscheiden kann. Als Hilfsmittel reicht eine Lupe.
Sonnentau ID: Drosera serpens. HD Zeichen
Drosera serpens Thumb

Drosera serpens
ist wahrscheinlich der am weitesten verbreitete Spinnenbein-Sonnentau im tropischen Australien und Asien. Wir zeigen, wie man ihn einfach identifizieren und von anderen Arten in der Drosera Sektion Arachnopus unterscheiden kann. Als Hilfsmittel reicht eine Lupe.

Drosera glanduligera: Katapult-Ontogenese. HD Zeichen
Ontogenese_Drosera glanduligera

Die Katapult-Leimfalle von Drosera glanduligera schleudert Beutetiere in 75 Millisekunden in ihr klebriges Blattzentrum. Einzigartig ist nicht nur der als Trittschalter funktionierende abgehobene Tentakelkopf und die sich beim Katapultieren durch hohen Druck selbst zerstörende Gelenkzone, sondern die gesamte Ontogenese, also Entwicklung der schnellen Katapulte.

Die Sämlinge bilden anfangs reine Leimfallen ohne Katapultfunktion. Nur bei dieser stammesgeschichtlich sehr alten Art lässt sich in den folgenden 3-4 Wochen unter dem Mikroskop eine bemerkenswerte Metamorphose der immer länger werdenden Marginaltentakel beobachten. Mit jedem neuen Blatt wandeln sich die Tentakelköpfe zunehmend von Leimdrüsen über halbfertige Zwischenformen hin zu den drüsenfreien und trockenen Katapultköpfen. Gleichzeitig entwickelt sich die arttypische Gelenkzone für die hydraulisch angetriebene Katapultbewegung im unteren Drittel des Tentakelstiels.

Aber egal wie kompliziert dies klingen mag: Es macht einfach Spaß diese katapultierenden Sonnentau beim Beutefang zu beobachten!
 HD Zeichen
Im Reich der Emergenzen - Drosera Sektion Arachnopus

Im Reich der Emergenzen Thumb


Dieser Film zeigt auf unterhaltsame Weise die Historie und derzeit detaillierteste Beschreibung der Spinnenbein-Sonnentau (Sektion Arachnopus) anhand ihrer unterschiedlichen Emergenzen. Mit D. hartmeyerorum spaltete Dr. Jan Schlauer 2001 erstmals eine Art aufgrund ihrer einzigartigen Strukturen von Drosera indica ab. Damals noch von einigen Fachleuten kritisiert, steht heute zweifelsfrei fest, dass sich die Pflanzen der Sektion tatsächlich anhand ihrer Emergenzen unterscheiden lassen, auch wenn deren Funktion oft noch nicht bekannt ist.

Viel deutet daraufhin, dass sie der Anlockung von Beute dienen. Lediglich die Eigenschaften der als optische Linsen funktionierenden Emergenzen von D. hartmeyerorum, die sogar unter rotem Laserlicht gelb aufleuchten, wurden bisher eindeutig nachgewiesen. Bei D. cucullata finden wir Strukturen, die wie rote Ameisenabdomen (Abdomen = Hinterleib) erscheinen und als das deutsche Ehepaar Holger & Anja Hennern 2008 in Nordaustralien einen Sonnentau mit „Stieleis-Emergenzen“ entdeckte, waren selbst die Fachleute erstaunt.

Diese und weitere unter dem Mikroskop noch faszinierender erscheinenden Emergenzen helfen, die bisher von D. indica unterschiedenen Pflanzen zu erkennen. Wer diesen Film gesehen hat, sollte keine Probleme mehr haben, die Pflanzen zu benennen.
Drosera rotundifolia Tentakel-Dimorphismus HD Zeichen

Drosera rotundifolia Tentakel-Dimorphismus

Der Rundblättrige Sonnentau besitzt üblicherweise reine Leimfallen, bildet jedoch zeitweise am Blattrand auch leimfreie Schnelltentakel. Schon Charles Darwin berichtete 1875, dass sich Tentakel von Drosera rotundifolia in etwa zehn Sekunden zur Blattmitte biegen können. Ob er dies bei Leim- oder Schnelltentakeln gemessen hat, ist leider nicht erwähnt. Wann und unter welchen Bedingungen diese vorhanden sind, wurde noch gar nicht untersucht.

In der Gattung gibt es unterschiedlich funktionierende Schnelltentakel. Champion ist mit 75 Millisekunden für eine 180° Biegung die australische Drosera glanduligera, die zu den erst 2012 beschriebenen Katapult-Leimfallen gehört. Ihre Fangbewegung ist damit schneller als das Zuklappen der Venus Fliegenfalle. Die schnellen Katapulte sind allerdings nicht in der Lage, Beute zu fixieren. Die Schnelltentakel von Drosera burmannii, die wir als moderate Katapulte bezeichnen, biegen sich in etwa zehn Sekunden zur Blattmitte. Sie können dabei die Beute von der Peripherie der Falle ins klebrige Zentrum heben und effektiv auf dem Blatt festklemmen. Fast alle Bodenrosetten südlich des Verbreitungsgebiets von D. rotundifolia besitzen immer Schnelltentakel. Herauszufinden wann und unter welchen Bedingungen diese beim Rundblättrigen Sonnentau gebildet werden, wäre sicher ein interessantes Projekt, auch für Hobbybotaniker.

Anmerkung: Alle Keimlinge der winterharten nördlichen Sonnentau besitzen anfangs Schnelltentakel für den Fang von Springschwänzen, verlieren sie jedoch während des Wachstums wieder.
Beutefang in Millisekunden:
Europas Wasserschläuche zwischen Bodensee, Schwäbischer Alb und den Alpen. HD Zeichen

Utricularia vulgaris Thumb

Wasserschläuche (Utricularia) besitzen den schnellsten Fangmechanismus aller Fleischfressenden Pflanzen. Ultraschnelle Fangblasen saugen ihre Beute teils in weniger als einer Millisekunde ein. Das ist rund 100 Mal schneller als eine Venus Fliegenfalle zuklappt. Sieben der zehn in Europa vorkommenden Arten und Hybriden finden sich in einem Gebiet zwischen Bodensee, Schwäbischer Alb und den Alpen. Dort gelang es uns dank der Unterstützung des weltweit anerkannten Karnivorenexperten Dr. Jan Schlauer, alle sieben Utricularia an ihren natürlichen Standorten zu filmen. Die Rasanz des Beutefangs zeigen Aufnahmen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera, die in den Laboren der Plant Biomechanics Group des Botanischen Gartens der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entstanden. Dr. Simon Poppinga stellte uns diese bemerkenswerten Aufnahmen dankenswerterweise zur Verfügung. Dazu eine Aufnahme mit dem Rasterelektronenmikroskop, welche die vierstrahligen Drüsen im Inneren einer Fangblase zeigt (beides publiziert in Poppinga et al. (2016). AoB PLANTS 8: plv140). Wie im Film zu sehen ist, kann deren Form bei der Bestimmung der teils recht ähnlich aussehenden Arten hilfreich sein. Wer mehr über unsere einheimischen Wasserschläuche erfahren möchte, findet ausführliche Informationen in dem von der Bayerischen Botanischen Gesellschaft publizierten wissenschaftlichen Artikel „Die Gattung Utricularia in Bayern“ (2014), aus dem wir im Film mehrfach zitieren. Um die teils gefährdeten Pflanzen zu schützen, aber auch weil das Betreten einiger der Sumpfgebiete ohne kundige Begleitung durchaus nicht ungefährlich ist, nennen wir ausdrücklich keine genauen Standorte.
How to grow a catapult-flypaper trap
Kulturanleitung Katapult-Leimfalle HD Zeichen

How to grow a CFT

Diese leicht verständliche Kulturanleitung (deutsche Sprache) zeigt, wie man selber eine Beute schleudernde Katapult-Leimfalle (D. glanduligera) kultivieren kann. Auszug aus unserem Film "Das Katapult der Diva": http://www.youtube.com/watch?v=Zzi3XDQs-i0
Behaviour of T2- snap-tentacles in moderate and rapid catapult-flypaper traps. HD Zeichen

T2-snap-tentacles

Demo-Trailer über katapultierende Tentakel in Drosera Sektion Bryastrum, Coelophylla und Thelocalyx. Moderate Katapult-Leimfallen (KLF) sind zwar langsamer als die schnellen Katapulte von D. glanduligera und einigen Zwergdrosera, erfüllen jedoch den gleichen Zweck: Krabbelnde Beute wie Ameisen werden von der Peripherie des Blattes schnell angehoben und an die Leimtentakel geheftet. Drosera sesilifolia, D. burmannii oder auch die Zwergdrosera besitzen T2 (siehe unten) Schnelltentakel die mehrfach funktionieren. Im Gegensatz zu den nur einmal einklappenden T3-Tentakeln von D. glanduligera zeigen sie eine deutlich längere Reaktionszeit und die Biegung stoppt bei ungefähr 90 -120° wenn keine Beute gefangen wurde, die weitere Rezeptorpotenziale auslöst. Dieses Verhalten ist vergleichbar mit dem "Narrowing" genannten langsamen Schließbewegungen von Dionaea Klappen.

Dieser Trailer zeigt die Reaktionszeiten (auch wenn das Warten Einigen langweilig erscheinen mag, ist es funkionsmorphologisch von Interesse) sowie das unterschiedliche Biegungsverhalten von T2 Schnelltentakeln anhand der moderaten KLF D. sessilifolia und der schnellen KLF von D. pygmaea, die in Sekundenbruchteilen agieren. Zum Vergleich am Ende neue Aufnahmen von D. glanduligera.

Anmerkung: Die vewendete Bezeichnung (T2 & T3) für die Tentakel definierten wir im Rahmen unsere Arbeit. Das wurde in einem gemeinsamen Artikel der Hartmeyers mit der Plant Biomechanics Group der Universität Freiburg in "Plant Signaling and Behavior" 2013 publiziert
(Poppinga et al. 2013: http://www.tandfonline.com/doi/full/10.4161/psb.24685?mobileUi=0&).

Bei Beobachtungen der unterschiedlichen Fallenfunktionen der Sonnentau ist es praktisch, die morphologisch, als auch in ihren Bewegungen und Reaktionen unterschiedlichen Tentakeltypen klar zu definieren:


T0 = Nach allen Richtungen bewegliche Leimtentakel die senkrecht auf der Blattoberfläche stehen.

T1 = Langgestreckte Marginaltentakel (nur Auf- und Abbewegung möglich) mit Leim produzierenden symmetrischen Köpfen.

T2 = Langgestreckte Marginaltentakel mit bilateral symmetrischen Köpfen ohne Leimproduktion. Mehrfach funktionierend.

T3 = Langgestreckte Marginaltentakel mit angehobenem Kopf (raised head) ohne Leimproduktion. Lediglich Einmalfunktion. Kommen nur bei D. glanduligera vor.
Schule trifft Wissenschaft.
Die Preisverleihung der Robert Bosch Stiftung 2009 in Berlin.
HD Zeichen

Schule trifft Wissenschaft

Die von der Robert Bosch Stiftung durchgeführte Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der damaligen Bildungs- und Forschungsministerin Prof. Dr. Annette Schawan, die dazu eine Video-Grußbotschaft schickte. Laudatoren waren der Miterfinder des MP3-Players Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg für den 2. Preis, der deutsche Astronaut Prof. Dr. Ernst Messerschmid für den 2. Preis und der Nobelpreisträger Prof. Dr. Erwin Neher für den Hauptpreis. Einen der beiden mit 20'000 Euro dotierten 2. Preise erhielt das Projekt Phytosensorik, worin auch der Tast- und Geschmackssinn der Venus Fliegenfalle untersucht wurde. Prof. Dr. Rainer Hedrich vom Julius-von-Sachs-Institut der Universität Würzburg lud uns im Rahmen des Projekts zu einem Vortrag über die schnellen Tentakelbewegungen der Sonnentau (Schnelltentakel) vor Schülern und Lehrern des Friedrich-König-Gymnasiums nach Würzburg ein. Dieser steht als Playlist auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=4ocyt_EkR84&list=PLhZbrINQjLLNZ1xQcgcRiAj2rBSWjBoha.

Aufgrund unserer Fachbeiträge zu den Sonnentaugewächsen und der langjährigen Filmerfahrung bat er uns bei der Gelegenheit, am 19. Mai 2009 in Berlin die Preisverleihung der Robert Bosch Stiftung auf Film zu dokumentieren und wir erhielten das Copyright für unsere Reportage. Die Gymnasiasten wussten im Vorfeld lediglich von ihrer Nominierung, nichts jedoch von ihrem großartigen Gewinn. Von den zehn deutschlandweit nominierten Projekten erhielten den Hauptpreis (€ 50'000) das Heidelberger Life-Sciences Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. Zwei 2. Preise (je € 20'000) gingen an die Projekte
„SaarLab und die Sieben-Labore-Tour“ an der Universität des Saarlandes und „Phytosensorik“ am Friedrich-Koenig-Gymnasium Würzburg

Im Fokus unserer Reportage stehen natürlich die Kandidaten des  Friedrich-König-Gymnasiums in Würzburg mit ihrem Projekt Phytosensorik. Experimente mit Venus Fliegenfallen, wie die Messung von Aktionspotenzialen (Thumbnail) standen dabei im Mittelpunkt. Selbstverständlich zeigen wir auch die anderen Gewinner und ihre prominenten Laudatoren. Durch die Veranstaltung führte der bekannte TV-Moderator Sven Voss. Weitere Informationen und Links finden sich auf unserer Homepage http://www.hartmeyer.de/Schule_trifft_Wissen_1.html.
Symbiotic bugs YouTube

Raubwanzen bilden Lebensgemeinschaften mit klebrigen Fleischfressenden Pflanzen. Eine erste derartige Symbiose wurde 1902 von dem deutschen Botaniker Rudolf Marloth mit Roridula und Pameridea in Südafrika beschrieben. Rund ein halbes Jahrhundert später berichteten Lloyd (1942) und China (1953) über Cyrtopeltis und Setocoris Wanzen auf Byblis gigantea und einigen Drosera bei Perth (Südwestaustralien). 1995 hatten Irmgard und ich das Glück, erstmals gleich vier solcher Mutualismen mit Wanzen auf tropischen Byblis und Drosera in Nordaustralien zu filmen und zu publizieren. Auf drei Reisen verbrachten wir über sechs Monate in Australien, um Neuigkeiten über Karnivoren zu filmen und fanden dabei sogar einen noch unbeschriebenen Sonnentau. Als erfreuliches Resultat fanden unsere Filme und Artikel das Interesse anerkannter Wissenschaftler, was zu einer Einladung nach Japan führte, um dort am Natural Science Museum Tokyo einen Filmvortrag zu halten. Das war eine große Ehre und Anerkennung der Relevanz unserer Arbeit. Dieser Film enthält Auszüge aus unseren Originalaufnahmen und Kommentaren, allerdings wurde alles überarbeitet (mit englischen Untertiteln), um so eine kompakte und unterhaltsame HD-Zusammenfassung des Wanzen-Karnivoren-Mutualismus im tropischen Nordaustralien zu bieten.
Hartmeyers Sonnentau unter Laserbeschuss
 
HD Zeichen
ICPS World Conference Tokyo 2002

Unsere Experimente zeigen, dass die gelben Emergenzen von Drosera hartmeyerorum wie ein Restlichtverstärker funktionieren, vergleichbar den Augen von Krokodilen und Katzen, die nachts mit einer Lampe angeleuchtet werden.

ACHTUNG: Laserstrahlen sind gefährlich. Unbedingt die Augen schützen, wenn solche Tests durchgeführt werden, besonders wenn der Laser durch eine Lupe betrachtet wird.

Anmerkung: Via YouTube, Facebook und E-mail erhielten wir seit gestern mehrmals die gleiche Frage: Welchen Vorteil hat die Pflanze von den Emergenzen? Die Antwort: Das einfallende Sonnenlicht ist weiß, während das reflektierte (flackernd aufgrund der Bewegung der Pflanze im Wind) leuchtend gelb ist. Das jedoch ist sehr attraktiv für Insekten, besonders vor einem kontrastreichen dunkelroten Hintergrund, der für Insektenaugen schwarz erscheint. Gelbe Klebeflächen sind sehr effektiv und werden in Gärtnereien und auf Obstbäumen oft genutzt, um fliegende Schädlinge zu fangen. Der dunkelrote Hintergrund erscheint für Insekten schwarz, da ihre Sehfähigkeit in den kurzwelligen Bereich des Spektrums verschobe ist, dafür sehen sie UV-Licht. Aufgrund dieser Fakten sind die Emergenzen, die sich aus einfachen Leimtentakeln entwickelten, perfekt gestaltet, um Beute in das klebrige Zentrum der Pflanze zu locken.
Introduction to the ICPS World Conference in Tokyo 2002.
Jetzt mit direkten Links zu den Vorträgen

 
HD Zeichen
ICPS World Conference Tokyo 2002

Diese neue HD-Einführung zu unsere Dokumentation über die ICPS World Conference 2002 in Tokio enthält erstmals direkte Links zu den Vorträgen. Es trafen sich zahlreiche Forscher auf dem vielfältigen Gebiet der Fleischfressenden Pflanzen und faszinierten die Teilnehmer mit ihren Reden. Egal ob spannende Expeditionen zu den Standorten, Phylogenie der Droseraceae oder genetische Aspekte, hier findet sicher jeder eine passendes Thema.
Cephalotus follicularis in situ 1991

bilingual Englisch & Deutsch in
HD Zeichen
Cephalotus in situ 1991

Cephalotus follicularis in situ nahe Albany. Eine einzigartige karnivore Pflanze mit Grubenfallen, endemisch im Südwesten Australiens (Western Australia), die wir 1991 filmten. Wir haben das ursprüngliche Super-VHS-Material zwar digital überarbeitet, aber von HD-Qualität konnte man damals natürlich nur träumen. Dafür ist unsere Videoreihe "Hunting Veggies History - Oldies but Goldies" durchdrungen vom speziellen Ambiente der "guten alten Zeit". Weitere nostalgische Karnivorenabenteuer werden hier auf YouTube folgen.
Catapults in Pygmyland / Katapulte im Zwergenland
bilingual Englisch & Deutsch in
HD Zeichen
Unser Artikel dazu im CPN 44/4 (2015):
Several pygmy Sundew species possess catapult-flypaper traps with repetitive function, indicating a possible evolutionary change into aquatic snap traps similar to Aldrovanda. Siegfried R. H. Hartmeyer and Irmgard Hartmeyer (PDF)

Catapults in Pygmyland

Verblüffende Resultate: Zwergsonnentau fangen winzige Beute wie Springschwänze mit schnellen Katapulten. Unsere Experimente für diesen Film zeigen, dass Drosera glanduligera nicht länger der einzige Sonnentau mit einem Katapult-Leim-Fangmechanismus ist. Auch die Schnelltentakel diverser Zwergdrosera erreichen die Geschwindigkeit einer zuklappenden Venus Fliegenfalle und werfen krabbelnde Beutetiere von der Peripherie der Pflanze auf ihr klebriges Blatt. Dadurch entpuppen sie sich als tatsächlich vergleichbar mit der erstaunlichen Drosera glanduligera, aber sie funktionieren mehrfach und verfügen über einen zusätzlichen Mechanismus, um unnötige Bewegungen zu vermeiden: wie die Venus Fliegenfalle.

Unter unserem Mikroskop untersuchten wir 22 Sonnentau und erhielten überraschende Resultate. Zusätzlich konnten wir auf Exkursionen mit Allen Lowrie, Greg Bourke und Kirstie Wulf (1991 & 2001) viele Zwergsonnentau in situ filmen. Diese Aufnahmen zeigen wir jetzt erstmals auf YouTube.

Wir freuen uns, Gideon Lim aus Malaysia vorzustellen, der die ersten Videoaufnahmen der zuklappenden Schnelltentakel von Drosera pygmaea "New Zealand, all green" bereits 2014 im Internet zeigte.

Außerdem empfehlen wir einen Besuch bei "Andy Landgraf Makrofotografie" auf Flickr: https://www.flickr.com/photos/128222815@N03/


Andy stellte uns freundlicherweise einige seiner eindrucksvollen Makroaufnahmen von weiteren winzigen Beute- und Raubtieren aus dem "Zwergenland" zur Verfügung.
Fluorescent Pitcher Plants /
Fluoreszierende Karnivorenfallen
bilingual Englisch & Deutsch in
HD Zeichen

Fluorescent Pitcher Plants YouTube

Viele Karnivoren mit Grubenfallen fluoreszieren bläulich unter UV-Licht. Bei Sarracenia ist es wohl das im Nektar enthaltene Schierlingsgift Coniin. Was bei Brocchinia und Nepenthes fluoresziert ist nicht bekannt. Ob die Fluoreszenz dem Fangerfolg der Pflanzen dient oder nicht sei dahingestellt, es sieht jedenfalls beeindruckend aus im Gewächshaus. Besonderer Dank geht an Richard Bayerl, der seine UV-Lampe zur Verfügung stellte und auch persönlich an den Experimenten teilnahm.


Ein Artikel zum Thema erschien in Das Taublatt (GFP)
Das Taublatt Cover Heft 75: 33-44.

Leuchtende Karnivoren: Die Lumineszenz der Schierlingsbecher.

Siegfried R. H. Hartmeyer, Richard Bayerl und Irmgard Hartmeyer. (2013).
Feed me ! Füttere mich ! Die Katapult-Leimfalle
demnächst im Fernsehen bei "planet wissen".
bilingual Englisch & Deutsch in
HD Zeichen

Feed me ! Füttere mich ! (Logo)

Ein Sonnentau gibt einer Fruchtfliege mit einem seiner Katapulttentakel einen Kick in den Hintern. Sie stolpert davon und wird vom Katapult einer benachbarten Pflanze einkassiert. Eine  prima Vorgabe für diesen Kurzfilm. Die wissenschaftliche Publikation der Katapult-Leimfalle 2012 bei PLOS ONE (http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0045735) war eine botanische Sensation. Auch der Wissenschaftsjournalist Volker Arzt wurde darauf aufmerksam und empfahl unsere (bisher einzigartigen) Aufnahmen der Redaktion von "planet wissen".

Das Resultat: Am 11. September wird sie nun weltweit erstmals bei "planet wissen" um 13:15 Uhr im SWR und um 15 Uhr auf Bayern alpha im deutschen Fernsehen gezeigt.

Amorphophallus konjak Blüte in Zeitraffer
bilingual Englisch & Deutsch in HD Zeichen

Amorphophallus konjak in Zeitraffer

Unser Amorphophallus konjak, deutscher Name Teufelszunge, (zwei Knollen) bekam kürzlich zwei wunderschöne - wenn auch stark stinkende - Blüten. Die zweite erreichte die erstaunliche Höhe von 1,86 m (vom Boden bis zur Zungenspitze). Wir dokumentierten das Wachstum mit einem Foto pro Tag und bearbeiteten das Resultat für diesen HD-Film.

Amorphophallus konjak mit A. Günzschel



Besuch von der Weiler Zeitung, der die Blüte einen Artikel wert war. Reporterin Frau Günzschel steckte den "Duft" tapfer weg ;-).  
Optische Täuschung: Sieh Deine Pflanzen
rapide wachsen
   bilingual English & German in
HD Zeichen

Um diese erstaunliche optische Täuschung zu erleben, halte den Film an und stelle eine lebende Lieblingspflanze neben den Monitor. Danach den Film fortsetzen und - nahe am Monitor - in das Zentrum der drehenden Spirale schauen (dauert 20 Sekunden). Wenn die Spirale stoppt, auf die Pflanze neben dem Monitor schauen (ohne Pflanze auf das der Spirale folgende Foto): alles wächst rapide!

WARNUNG: Nicht anschauen wenn eine Neigung zu Schwindel oder Übelkeit besteht! Zu häufige Wiederholung kann auch bei Gesunden Schwindelgefühl auslösen!

Optische Täuschung mit Spirale
Schnelle Stigmabewegung in Blüten von Proboscidea
bilingual Englisch & Deutsch in
HD Zeichen
Rapid stigma movement ...

Das Stigma in Blüten von Proboscidea ist berührungsempfindlich. Ausgelöst durch landende Insekten schließt sich das zweilappige Stigma in Sekunden. Fand keine Bestäubung statt, öffnet es sich nach einigen Minuten wieder, bereit für den nächsten Besuch. War die Bestäubung erfolgreich, bleibt das Stigma geschlossen und es entwickeln sich die typischen "Teufelsklauen".
Carnivorous Beauties in HD Part 2
HD Zeichen
Carnivorous Beauties Part 2

Eine weitere Diashow aus unserer Karnivorensammlung. Dieser zweite Teil zeigt Catopsis, Utricularia, Proboscidea und Pinguicula in unserem Gewächshaus und Garten. Weitere Aufnahmen werden folgen. Viel Spaß!
Carnivorous Beauties in HD (Karnivore Schönheiten in HD)HD Zeichen
Carnivorous Beauties in HD

Eine kurze Diaschau mit Fotos aus unserer Sammlung. Der erste Teil zeigt Mitglieder der Familie Droseraceae (Aldrovanda, Dionaea und Drosera), Byblis filifolia, sowie eine Auswahl von Nepenthes aus unserem Gewächshaus. Ein zweiter Teil folgt mit Pinguicula und Utricularia. Viel Vergnügen!
Fleischfresser auf dem Blocksberg HD Zeichen
(Deutsche Sprache)

Fleischfresser auf dem Blocksberg

Auf dem sagenumwobenen Brocken im Harz treffen sich laut Goethes „Faust" die Hexen auf ihren Besen reitend zur Walpurgisnacht. Und siehe da, eine freundliche Brockenhexe führt uns im Film zu den geheimen Mooren der „Fleischfresser auf dem Blocksberg". Das Gebiet gehört heute zum Nationalpark Harz und ist der natürliche Lebensraum einiger Fleischfressender Pflanzen. Für unsere Filmaufnahmen erhielten wir die Genehmigung der Nationalparkverwaltung. Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Gunter Karste für die sachkundige Begleitung unserer Brockentour.


Der Film beginnt mit Bildern aus dem Harzer Luftkurort Benneckenstein, inklusive eines kurzen Rückblicks auf die Familiengeschichte der Hartmeyers. Die lebten nämlich hier, bis zur unrechtmäßigen Enteignung ihres Familienbetriebes (nach der Wiedervereinigung erneut in Familienbesitz) durch die DDR-Behörden und der Flucht in den Westen Deutschlands. Die Kontakte zu Verwandten und Freunden blieben jedoch durch viele Besuche in der alten Heimat immer bestehen.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Benneckensteiner Chronisten Jürgen Kohlrausch, der unser Filmprojekt von Anfang an unterstützte. Ganz überraschend konnte er uns sogar noch einen versteckten Standort des Rundblättrigen Sonnentau zeigen, gar nicht weit von Siggis alter Heimatstadt. Ausgerechnet dort, entlang der früheren Zonengrenze mit ihren Todesstreifen und Minenfeldern, gibt es heute ein „Grünes Band" genanntes Gebiet, in dem viele selten gewordene und schützenswerte Tier- und Pflanzenarten überlebten.

Aldrovanda vesiculosa Schweiz


Die Wasserfalle Aldrovanda in der Schweiz
(Deutsche Sprache)






Die Wasserfalle Aldrovanda vesiculosa ist mit ihren Klappfallen eine nahe Verwandte der Venus Fliegenfalle und gehört zur Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae). Die weltweit in wärmeren Zonen vorkommende frei schwimmende Karnivore ist im deutschsprachigen Raum äußerst selten. In der Schweiz zeigte uns um die Jahrtausendwende der Lehrer und Autor Ruedi Fürst einen der seltenen Standorte. Wir ergänzten die Aufnahmen mit Auszügen aus einem Vortrag von Dr. Douglas Darnowski (USA) zur Haltung der streng geschützten Pflanze. Damit sollte jeder in der Lage sein diese Fleischfressende Pflanze auch zu kultivieren. Die Aufnahmen stammen von unserem offiziellen Konferenzvideo, welches wir im Auftrag von Prof. Dr. Katsuhiko Kondo (Japan) über die ICPS Konferenz 2002 erstellten und für das wir das Copyright besitzen. Die englischsprachige Version dieses Films kann schon seit einiger Zeit auf unserem Kanal angeschaut werden.
Triphyophyllum


Triple E trifft Triphyophyllum:
Unser Vortrag für die EEE in Mira 2008 als Playlist in deutscher Sprache. Inklusive des Films "Triphyophyllum peltatum".


EEE Leiden 2007

Die Europäische Karnivorenkonferenz (EEE) in Leiden 2007.
(Deutsche Sprache)




Die jährlich in unterschiedlichen Ländern stattfindende Europäische Karnivorenkonferenz (European Carnivorous Plant Exchange and Exhibition - EEE) ist ein beliebter Treffpunkt der internationalen Karnivorenszene. Pflanzenbörse und Fachvorträge mit prominenten Experten stehen dabei im Mittelpunkt. 2007 wurde die EEE im Hortus Botanicus Leiden (NL) von einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Gartens mit der niederländischen Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen (Carnivora) organisiert. Neben vielen sehenswerten Pflanzen im Garten und der Karnivorenbörse sind auf unserem Film auch die international bekannten Gesichter der Szene zu sehen. Hinzu kommen Aufnahmen aus der Stadt Leiden, die wegen ihrer Grachten und historischen Bauwerke auch als gemütliches "Klein Amsterdam" bezeichnet wird. Für die Filmaufnahmen im Hortus Botanicus während der EEE 2007 erhielten wir eine Dreherlaubnis der Veranstalter.

Dieser Film ist die deutsche Übersetzung eines Auszugs aus unserem (englischen) Vortrag für die EEE 2008 in Mira (Italien). Auch auf DVD erhältlich unter dem Titel "Triple E trifft Triphyophyllum".
EEE Bonn 2006

Die Europäische Karnivorenkonferenz (EEE) in Bonn 2006.
(Deutsche Sprache)




Die jährlich in unterschiedlichen Ländern stattfindende Europäische Karnivorenkonferenz (European Carnivorous Plant Exchange and Exhibition - EEE) ist ein beliebter Treffpunkt der internationalen Karnivorenszene. Pflanzenbörse und Fachvorträge mit prominenten Experten stehen dabei im Mittelpunkt. 2006 wurde die EEE in Bonn von der Gesellschaft für Fleischfressende Pflanzen im deutschsprachigen Raum (GFP e.V.), gemeinsam mit dem Botanischen Garten der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn organisiert. Neben zahlreichen sehenswerten Pflanzen des Gartens und der Karnivorenbörse, sind auf unserem Film auch viele der international bekannten Gesichter der Szene zu sehen. Erstmals konnten wir dabei auch frische Fangblätter der karnivoren Liane Triphyophyllum peltatum bestaunen. Für die Filmaufnahmen im Botanischen Garten während der EEE 2006, erhielten wir eine schriftliche Drehgenehmigung der Gartenleitung, sowie die Erlaubnis zum Filmen von Prof. Dr. W. Barthlott (Uni Bonn) und Dr. Alfred Jäger (Vorstand GFP).

Dieser Film ist die deutsche Übersetzung eines Auszugs aus unserem (englischen) Vortrag für die EEE 2008 in Mira (Italien). Auch auf DVD erhältlich unter dem Titel
"Triple E trifft Triphyophyllum".
Enzymtest deutsch

Enzymtest mit Fotofilm für Karnivoren.
(Deutsche Sprache)





Der Enzymtest mit Fotofilm für Karnivoren ist eine sehr einfache und billige Methode, um festzustellen, ob die untersuchten Pflanzen proteolytische Enzyme zur Verdauung ihrer Beute produzieren oder nicht. Unser Film zeigt am Beispiel von Byblis, Drosera und Roridula wie der Test funktioniert und die Resultate ausgewertet werden können. Zusätzlich weisen wir auf mögliche Fehlerquellen hin. Das Prinzip ist einfach: Fotofilm ist auf einer Seite mit einer Gelatineschicht versehen, welche die Fotochemikalien enthält. Enzyme zersetzen (verdauen) die Gelatine, egal ob der Film dabei belichtet wird oder nicht. Aufgrund seiner Einfachheit ist dieser Enzymtest auch sehr gut für den Unterricht in Schulen geeignet.
Guten Appetit_deutsch


Guten Appetit. Karnivoren auf Beutefang.
(Deutsche Sprache)




Als Einleitung zeigen wir tierische und pflanzliche Karnivoren in und um unseren Gartenteich im Frühsommer. Auf dem Balkon fängt Roridula dentata eine Wespe, die sofort von einer der darauf lebenden Pamerideawanzen angegriffen wird. Im Gewächshaus fängt Nepenthes truncata vier Mäuse (Anm.: in 2 Jahren). Der Film ist ein Auszug aus unserem Videovortrag für die EEE 2008 in Mira (Italien), der auch auf DVD erhältlich ist (Triple E trifft Triphyophyllum). Die verschiedenen, für diesen Upload in deutscher Sprache leicht überarbeiteten Teile unseres Vortrags, können jetzt auch als Playlist zusammenhängend angeschaut werden (Link oben).
Heliamphora Playlist

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:
Der ganze Film als Playlist in deutscher Sprache.


http://www.youtube.com/playlist?list=PLhZbrINQjLLPiwFsG9KhdoUujuBtXIdAe
Das Heliamphora Paradies (deutsch)

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:


Das Heliamphora Paradies
(Deutsche Sprache)


Dieser letzte und längste Teil unserer Filmreihe ist eine Augenweide für alle Karnivorenfreunde. Stews Aufnahmen vom Chimanta Tepui und den Los Testigos zeigen weitere einzigartige Heliamphora. Am Schluss des Films sind dann nochmals alle 18 (bis 2010 beschriebenen) Arten der Gattung zu sehen. Auch die große karnivore Brocchinia hechtioides hat ihren Auftritt, zusammen mit herrlich blühenden Utricularia und der geheimnisvollen, mit klebrigen Drüsen übersäten Insektenfalle Ledothamnus decumbens. Um ihre Beute verdauen zu können, würde sie jedoch einen tierischen Partner brauchen, denn wie bei Roridula kann in ihrem harzigen Kleber keines der bekannten Verdauungsenzyme funktionieren. Dieser Film ist ein echtes Feuerwerk für Karnivorenfreunde, wie an der Liste unten schnell zu sehen ist. Viel Vergnügen!

Standortaufnahmen von:
Brocchinia hechtioides - Drosera hirticalyx - D. roraimae - Heliamphora chimantensis - H. ciliata - H. exappendiculata - H. heterodoxa - H. hispida - H. huberi - H. folliculata - H. McDonaldae - H. pulchella - H. sarracenioides - H. tatei - H. uncinata - Ledothamnus decumbens - Utricularia campbelliana - U. jamesoniana.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Heliamphora tatei (deutsch)

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Heliamphora tatei  (Deutsche Sprache)



Ganze Felder der großen Brocchinia hechtioides bedecken die Felshänge des Cerro Aracamuni. Daneben konkurrieren herrlich blühende Utricularia mit wunderschönen Orchideen. Unterwegs zu den berühmten Heliamphora tatei passiert jedoch beim Durchqueren von Dickicht ein Unfall mit einer Machete, der Fernando zwingt die folgenden zwei Tage, bis der Helikopter sie abholt, im Zelt zu verbringen. Die tiefe Wunde nähte er tapfer selber. Zum Glück ist er heute wieder wohlauf und auch Stew gelingt es noch die gesuchten Heliamphora tatei zu filmen.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Heliamphora am Kliff

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Heliamphora am Kliff (Deutsche Sprache)



Die abenteuerliche Reise durch die Welt der Tepuis erreicht einen neuen Höhepunkt mit Aufnahmen von Drosera meristocaulis. Nachweislich ein enger Verwandter der australischen Zwergdrosera, die in Südamerika nicht vorkommen. Anders als ursprünglich angenommen, halten neuere Publikationen eine Verbreitung der Samen durch Vögel für wahrscheinlich. Beeindruckend ist ein großer Skorpion (Brotheas), der Stew auf seinem Weg zum Kliff begegnet, wo in einem atemberaubenden Ambiente Heliamphora neblinae "kriechend" entlang der Felsen wächst.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Wei Tepui deutsch

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Wei Tepui
(Deutsche Sprache)



Die abenteuerliche Expedition zu den Tafelbergen Venezuelas geht spannend weiter. Per Helikopter fliegt Stewart McPherson vom Yuruani zum Wei Tepui, um Standorte von Heliamphora glabra und Heliamphora nutans zu besuchen.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Gran Sabana & Ilu-Tramen Massiv (deutsch)

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Gran Sabana und Ilu-Tramen Massiv (Deutsche Sprache)



Beim Ausflug in die Gran Sabana filmt Stew noch in der Nähe des Mount Roraima ein fantastisches Flussbette aus rotem Jaspis, einem Halbedelstein. Von dort aus geht es mit dem Hubschrauber weiter zum Ilu-Tramen Massiv, wo er in einem phantastischen Ambiente die herrlichen Heliamphora elongata und Heliamphora ionasii filmen kann.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Aufstieg Mount Roraima (deutsch)

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Aufstieg zum Mount Roraima.
(Deutsche Sprache)



Nach dem Besuch des Auyan Tepuis begibt sich Stewart McPherson nun auf den Mount Roraima. Utricularia humboldtii findet er zum Beginn des Aufstiegs schon am Fuße des Berges. In seinem Buch "The Lost Worlds of the Guiana Highlands" beschreibt er die spannende Erstbesteigung im Jahr 1884 durch Everard Im Thurn und Harry Perkins. Als die das Hochplateau erreichten, war ihr erster Eindruck der "eines fremdartigen Landes der Alpträume". Hier zeigt uns Stewart McPherson seine Begegnungen mit den bizarren Landschaften, einem lebenden Fossil, der Kröte Oreophrynella quelchii und Fleischfressenden Pflanzen wie Utricularia quelchii, Utricularia humboldtii, Drosera roraimae and Heliamphora nutans.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Der Auyan Tepui


Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Der Auyan Tepui
(Deutsche Sprache)


Auf dem Hochplateau des Auyan Tepuis, der als einer von wenigen Tafelbergen Venezuelas auch zu Fuß zu besteigen ist, filmt Stew eine bizarre Landschaft aus schwarzen erodierten Felsformationen mit Bächen und Flüssen, die entlang der senkrechten Steilwände in die Tiefe stürzen. Dort filmt er die karnivore Bromelie Brocchinia reducta, Wasserschläuche wie die in Bromelien wachsende Utricularia humboldtii und der einzige hier vorkommende Sumpfkrug Heliamphora minor.

Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Einführung in die Welt der Tepuis (deutsch)

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson:

Einführung in die Welt der Tepuis.
(Deutsche Sprache)




Stewart McPherson beschreibt in dieser Einleitung persönlich die Entdeckung der unwirtlichen und bizarren Welt der Tepuis in Südamerika. Isoliert durch senkrechte Kliffs findet sich auf den von Wind und Regen erodierten Hochplateaus eine einzigartige Fauna und Flora, darunter auch viele endemische Karnivoren. Stews Kommentare sind in dieser Version deutsch untertitelt.


Den vollständige Film gibt es hier als Playlist, oder auch auf DVD, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.
Dionaea im Welcome-Trailer

Willkommen auf unserem YouTube-Kanal
 
HD Zeichen





Ein kurzer "Willkommenstrailer" der verschiedene Themen zeigt, die wir in unseren Filmen über Karnivoren auf YouTube und DVD/Blu-ray präsentieren.
Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen unseren Kanal zu abonnieren.
The Aracamuni Adventure



On CP-Tour with Stewart McPherson:
The Aracamuni Adventure
(Englische Sprache)





Weite Felder von Brocchinia reducta bedecken die Hänge des Cerro Aracamuni und herrlich blühende Utricularia konkurrieren mit wunderschönen Orchideen. Aber plötzlich, auf dem Weg zu den berühmten Heliamphora tatei passierte ein Unfall mit einer Machete. Das getroffene Bein eines Crewmitglieds musste sofort ohne Arzt genäht werden, denn der Helikopter kam erst zwei Tage später. Aber die Jungs waren abgebrüht genug, um auch diese Herausforderung zu bestehen, obwohl sie in der Wildnis isoliert waren.

Mit dieser Episode sind die Uploads der englischen Version unserer DVD "On CP-Tour with Stewart McPherson" vollständig. Daher bieten wir dazu jetzt eine Playlist - und empfehlen diese zu nutzen - auf der die Abenteuer in der Originalreihenfolge der DVD geordnet sind.
Drosera meristocaulis




On CP-Tour with Stewart McPherson: Featuring more rare carnivores
(Englische Sprache)




Diesmal besteigt Stewart McPherson den Helikopter um uns die ungewöhnliche Drosera meristocaulis zu zeigen, einen Sonnentau der in Südamerika wächst und der sich als naher Verwandter der australischen Zwergdrosera entpuppte. Anders als ursprünglich Mitte der 2000er angenommen, wird heute vermutet, dass die Verbreitung der Samen durch Vögel für das ungewöhnliche Vorkommen verantwortlich ist. Stewart McPherson trifft auch auf einen großen Skorpion (Brotheas species) und kann uns die herrlichen Heliamphora neblinae vor einem großartigen Hintergrund zeigen.
Heliamphora glabra



On CP-Tour with Stewart McPherson: Wei Tepui
(Englische Sprache)




Diesen Film gibt es auf YouTube auch in deutscher Sprache: http://www.youtube.com/watch?v=bgmmo7M2aIo.

Mit diesem Auszug aus unserer DVD "On CP-Tour with Stewart McPherson" setzen wir die Serie der Tepui Abenteuer in englischer Sprache fort. Diesmal fliegt Stew mit einem Helikopter vom Yuruani zum Wei Tepui und besucht Standorte von Heliamphora glabra und Heliamphora nutans

Siehe auch die Playlist mit Stew's Abenteuern (Englisch) unten. Weitere Uploads folgen demnächst.
Katapult-Leimfalle Kurzfilm



Die Katapult-Leimfalle: Kurzfilm zum Beutefang
HD Zeichen



Dieser kurze Film zeigt Aufnahmen der Katapult-Leimfalle von Drosera glanduligera beim Beutefang. Die Hochgeschwindigkeitskamera und das Raster Elektronen Mikroskop bediente Simon Poppinga von der Plant Biomechanics Group des Botanischen Gartens der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Leitung Prof. Dr. Thomas Speck), die HD-Aufnahmen machten Irmgard und ich mit unserer Sony Z5 auf unserem Wohnzimmertisch. Diese Kurzversion zeigt lediglich den Beutefang der Katapult-Leimfalle und wurde für diejenigen neu editiert, die nur die grundlegenden Details sehen möchten und nicht die vollständige Doku über unsere Untersuchungen. Publiziert wurde unsere Zusammenarbeit mit der Plant Biomechanics Group am 26. September 2012 bei PLOS ONE (siehe rechts).
Das Katapult der Diva


Die Katapult-Leimfalle
(Das Katapult der Diva)
HD Zeichen



Dieser Film zeigt erstmals die im Experiment belegte Rolle katapultartig funktionierender Schnelltentakel einer karnivoren Pflanze beim Beutefang und stellt dabei einen neuen aktiven Fangmechanismus vor: die Katapult-Leimfalle. Dieses Video dokumentiert unsere (Irmgard und Siegfried R. H. Hartmeyer) Zusammenarbeit mit der Plant Biomechanics Group des Botanischen Gartens der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2012). Wir präsentieren alle nötigen Informationen für die anspruchsvolle Kultur von Drosera glanduligera und zeigen wie dieser einmalige südaustralische Sonnentau seinen verblüffenden, kombinierten Katapult-Leimfallen Fangmechanismus anwendet. Beutetiere, die am Rand des Sonnentaus vorbei laufen, lösen berührungsempfindliche Schnelltentakel aus, welche sie rücklings auf benachbarte Leimtentakel katapultieren, die wie ein Transportband funktionieren und die Beute in etwa zwei Minuten in eine konkave Verdauungsmulde in der Blattmitte heben, wo sie vor Kleptoparasiten bestens geschützt ist. Dies ist die erste detaillierte Dokumentation und Untersuchung dieser Katapult-Leimfalle beim Beutefang, ihrer funtionellen Morphologie und der Kinematik der Schnelltentakel. Das Resultat ist eine erstaunlich komplexe mechanische Anpassung einer Karnivore.
Die Dokumentation ist auch erhältlich auf DVD und in HD auf Blu-ray.


Sarracenia near Orlando



Karnivoren in der Region Orlando

HD Zeichen


Um uns von der Karnivorentour mit Brian Barnes durch Alabama und Nordflorida zu erholen, kehren wir zurück nach Lake Mary in der Nähe von Orlando. Bei Besuchen in Brians Haus zeigt dieser uns seine herrliche Karnivorensammlung, die neben anderen seine selbst erzeugten Kultivare Drosera 'Ambrosia' und Drosera 'Dreamsickle' (Hybriden aus verschiedenen Formen von D. filiformis) enthält, sowie mit die schönsten Heliamphora die wir je in Kultur gesehen haben. An einem Abend beweist Brian, dass er ein begnadeter Gitarrist ist, als er gemeinsam mit seinem Freund Tony Tresca (Bass) und seiner Frau Cherri (Schlagzeug) eine Jam-Session veranstaltet, woraus wir einen kurzen Auszug zeigen. Schließlich führt uns Brian noch in das Long Pine Preserve, das auch in der Nähe von Orlando liegt, um die hübsche Sarracenia minor zu filmen. Viele Pflanzen leiden dort unter einer ungewöhnlichen Dürre, weshalb wir keines der hier vorkommenden Fettkräuter (Pinguicula lutea und P. caerulea) mehr finden können. Nur ein Jahr zuvor hatte Brian beide Arten noch fotografiert, inzwischen waren sie wohl schlicht vertrocknet. Solche ungewöhnlichen Dürren nehmen in vielen Teilen der Welt zu, was wohl an der globalen Klimaerwärmung liegt, die dadurch zu einer weiteren Bedrohung für die gefährdete Gattung Sarracenia wird.



CP of Northern Florida


Karnivoren im Norden Floridas
HD Zeichen



Vom Splinter Hill Bog in Alalbama aus fahren wir (Brian, Irmgard und Siggi) weiter Richtung Süden nach Carrabelle in Florida. Unsere Basis wird das kleine gemütliche, wirklich empfehlenswerte "Old Carrabelle Hotel". Von hier aus sind es nur Tagesausflüge zu den berühmten Standorten bei Sumatra und Tate's Hell, wo es uns gelingt neben anderen auch die herrlichen Sarracenia flava var. rubricorpora zu filmen. Diese rote Form ist ernsthaft durch Wilderei gefährdet, da der Bestand seit Jahren abnimmt, wie Brian berichtet. Nicht weit entfernt gelingt es uns die großen Pinguicula planifolia "giant" zu filmen. In Tate's Hell stoßen wir auf Drosera brevifolia und sind wenig später zutiefst erschüttert, die traurigen Resultate illegalen Pflanzensammelns mit eigenen Augen zu sehen. Brian schildert uns, dass die Schläuche der hübschen rosa Form von Sarracenia leucophylla in Tate' Hell seit Jahren für die Blumenindustrie abgeschnitten werden, wodurch mittlerweile nur noch sehr kleine Restbestände übrig sind, die wahrscheinlich bald ganz aus ihrem natürlichen Lebensraum verschwunden sein werden, wenn die Wilderei nicht aufhört.
Splinter Hill Bog



Splinter Hill Bog Preserve
-
Sarracenia in Alabama
HD Zeichen


Im Mai 2011 besuchen wir das Splinter Hill Moor in Alabama (USA) und wohnen für einige Tage in der Forschungsstation der Nature Conservancy, inmitten des streng geschützten und eingezäunten Geländes. Geführt von Brian Barnes (ICPS Director of Conservation) erfahren wir, wie wichtig kontrollierte Feuer für die seltenen Pflanzen dort sind und können einige der letzten größeren Vorkommen von Sarracenia leucophylla filmen. Fasziniert von einer herrlichen und reichhaltigen Natur finden wir auch noch andere Sarraceniaarten, Sonnentau und einige Orchideen. Alle unsere Abenteuer in Alabama und Florida sind erhältlich auf unserer bilingualen DVD und Blu-ray (HD) "Sarracenia: Gefährdete Juwelen".
GardenWatchCam_Nepenthes

Kamera Test: GardenWatchCam
Wachstum von Nepenthes im Zeitraffer
HD Zeichen


Die wetterfeste und einfach zu bedienende GardenWatchCam ist für Personen interessant, die im Garten das Wachstum einzelner Pflanzen oder andere Langzeitprojekte im Zeitraffer aufnehmen wollen. Wir fanden die Kamera praktisch, um längere Zeit unter sehr nassen Bedingungen zu filmen, was mit einer teuren Ausrüstung schlicht unmöglich wäre. Obwohl die Bildqualität sicherlich unter unserem (HD) Hunting Veggies Standard liegt, könnte sie durchaus zur Dokumentation von Langzeitprojekten interessant sein. Dieser Film zeigt einen ersten Testlauf unter den extremen Bedingungen unseres tropischen Gewächshauses, den die Kamera problemlos überstand. Er zeigt das Wachstum einiger Nepenthes über sechs Wochen.

Triphyophyllum peltatum deutsch


Triphyophyllum peltatum

(Deutsche Sprache)






Die afrikanische Liane Triphyophyllum peltatum ist die größte Fleischfressenden Pflanze der Welt, dennoch findet man sie am Seltensten in Kultur. Aufgrund von Bürgerkriegen und schwierigen wie gefährlichen Reisebedingungen in Westafrika, sind die dortigen Regenwälder nur wenig erkundet. Daher war über einen langen Zeitraum nur wenig über die mit Hakenblättern ausgestattete botanische Familie der Dioncophylloceae bekannt. Dank der großzügigen Zurverfügungstellung von Fotos aus einem Pionierprojekt an der Universität Würzburg, durch Dr. Jan Schlauer und Dr. Heiko Rischer, und sogar erster Videoaufnahmen vom Naturstandort in Sierra Leone von Stewart Mcpherson, sind wir jetzt in der Lage, den gesamten Lebenszyklus der tatsächlich im Geheimen wachsenden Karnivore Triphyophyllum peltatum zu zeigen. Dieser Film wurde als Vortrag auf der Europäischen Karnivorenkonferenz (EEE) 2008 in Mira (Italien) gezeigt. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei Dr. Jan Schlauer, Dr. Heiko Rischer und Stewart McPherson für die einmaligen Fotos und Filmaufnahmen für unsere Dokumentation.
Sarracene - Endangered Gems Trailer
Trailer unseres USA-Films
Sarracenia: Gefährdete Juwelen
HD Zeichen


Diesen Trailer haben wir gelöscht, da der Film inzwischen vollständig hochgeladen ist und daher einiges doppelt gezeigt wurde. Aktuell sind jetzt diese Teile:

Splinter Hill Bog Preserve
-
Sarracenia in Alabama

Karnivoren im Norden Floridas

Karnivoren in der Region Orlando
AG3 TC-Lab & Byblis



AG3 Zellkulturlabor und die neue Byblishybride

HD Zeichen





2011 besuchen wir in Florida das Zellkulturlabor der Firma AG3. Hier werden neben Venus Fliegenfalle und Sarracenia auch Byblis vermehrt. Bei der Gelegenheit zeigen wir auch unsere in Deutschland selbst produzierte Byblishybride.
Schizandra Blues



Der Schizandra-Blues von
Brian Barnes in HD

HD Zeichen



Während unserer USA-Reise 2011 zeigte unser Freund Brian Barnes, dass er ein begnadeter Gitarrist ist. Er spielt seinen selbstkomponierten Schizandra-Blues, begleitet von seiner Frau Cherri am Schlagzeug und Tony Tresca am Bass.
BoGa Uni Basel 2004



Das Festival der Pflanzen im
Botanischen Garten der Universität Basel (CH)





2004 waren wir eingeladen am 'Festival der Pflanzen' in Basel eine Karnivorenschau mitzugestalten. Natürlich haben wir das auf Film festgehalten. Das Konzept zur Gestaltung so einer  Präsentation können wir wärmstens weiter empfehlen.
Film 60 auf YouTube



Jubiläum! Dies ist unser 60.
Film auf YouTube






Wir präsentieren einen kleinen Rückblick auf unsere Projekte mit Karnivoren. Vielen Dank an alle Zuschauer, besonders auch für das Feedback auf unsere Uploads.
Seychelles1992_re-mastered2011



Nepenthes pervillei 
auf den Seychellen






Wir haben unseren Film von 1992 remastered und fit für YouTube gemacht. Zu unseren Aufnahmen kommen noch neue Standortfotos von Urs Zimmermann (CH).
Drosera regia TentakelDrosera glanduligera  
Part 1                           Part 2

Droseratentakel im Film

In 2 Teilen zeigen wir Aufnahmen verschiedener Schnelltentakel, natürlich auch die von Drosera glanduligera. Hinzu kommen vergleichende Mikroskopaufnahmen der Queensland-Sonnentau von unserer DVD "Triple E trifft Triphyophyllum".
Pulvinus Part 1
Part 1  
Pulvinus Part 2Part 2

Pulvinus und Bewegung bei Byblis

In 2 Teilen zeigen wir die von Brian Barnes 2009 beschriebene Bewegung der Blätter von Byblis im Zeitraffer. Ausgelöst wird diese durch Pulvini, die auch von anderen Pflanzen bekannt sind.

One day in Berlin

Impressionen aus der Hauptstadt
HD Zeichen


2009 filmten wir in Berlin Bewohner des
herrlichen Zooaquariums und besuchten den Leiter der GFP Regionalgruppe Berlin, Robert Gieseler. Dort traf Roberts Chamäleon plötzlich auf einen agressiven T-Rex.

Introduction

Einleitung
(Englisch)

Auyán Tepui

Auyán Tepui
(Englisch)

Aufstieg zum Mount Roraima
(Englisch)

Gran Sabana und Ilu-Tramen Massif
(Englisch)

Wei Tepui Heliamphora glabra

Wei Tepui
(Deutsche oder englische Sprache)
Drosera meristocaulisMehr seltene Tepui-Karnivoren
(Englisch)
Chimanta to Los Testigos

 Chimanta und Los Testigos
(Englisch)

Auf Karnivorentour mit Stewart McPherson

In vorläufig 6 Teilen zeigen wir Stewart McPhersons Reisen zu diversen Tepuis. Erleben Sie atemberaubende Helikopterflüge, sowie einmalige Landschafts- und Pflanzenbilder. Zu sehen sind alle bis 2010 entdeckten Heliamphora, zusammen mit vielen anderen Karnivoren. Vielen Dank an Stew, der uns seine Originalaufnahmen zur Bearbeitung zur Verfügung stellte.

Bücher von Stewart McPherson

Teil 1

nicht verfügbar

Teil  2

Teil  3

Teil  4

Teil  5


Teil  6

Teil  7

Teil  8

Teil  9

Teil  10

Teil  11

Teil  12

Teil  13

Teil  14

Teil  15

Teil  16

IINDEX und Kurzbeschreibung
der einzelnen Vorträge der
ICPS World Conference 2002

Die ICPS Weltkonferenz in Tokio 2002

2001 wurden wir von Prof. Katsuhiko Kondo (Hiroshima) an die 4. Weltkonferenz für Karnivoren in Tokio (Japan) eingeladen, um einen Vortrag über unsere Australienreisen zu halten und ein offizielles Konferenzvideo mit unserer Ausrüstung zu erstellen. In 16 Teilen zeigen wir die Fachvorträge prominenter Karnivorenexperten.

NEW Button animiertAlle Filme via Playlist anschauen

Triphyophyllum peltatum
Triphyophyllum peltatum

Unser Filmvortrag für die EEE 2008 in Mira (It)

Dank der Filmaufnahmen von Stewart McPherson in Afrika und Fotos von Dr. Jan Schlauer & Dr. Heiko Rischer aus Untersuchungen an der Universität Würzburg, können wir hier erstmals den vollständigen Lebenszyklus der wenig bekannten karnivoren Liane Triphyophyllum peltatum als Film zeigen. Der Film ist ein Auszug aus unserer DVD "Triple E trifft Triphyophyllum".



Teil 1


Teil 2


Guten Appetit Teil 1 und 2

Unser Filmvortrag für die EEE 2008 in Mira (It)

Die Teile  zeigen Aufnahmen verschiedener Karnivoren in unserer Sammlung, darunter die Mäuse verschlingende N. truncata, aber auch die Anwendung des Fotofilm-Enzymtests an Byblis, Drosera und Roridula.


Die EEE in Bonn 2006

Die EEE in Leiden 2007

Die Europäische Karnivorenkonferenz (EEE)

Wir zeigen Impressionen der gelungenen und viel besuchten Veranstaltungen in Bonn (2006) und Leiden (NL, 2007).

Sophisticated survival strategies


Ausgeklügelte Fangmethoden

Die einjährigen Sonnentau zeichnen sich durch die raffiniertesten Fangmethoden aus, um genügend Protein für einen vollständigen Lebenszyklus in nur einer Saison einzufangen. Nie zuvor gezeigte Aufnahmen.

Anmerkung: Dieser Film gewann einen 2. Preis im ChloroFilms Plant Biology Contest 2010. The Wettbewerb wird von der Pennsylvania State University organisiert und von YouTube unterstützt.

Tissue culture

Lowland nurseries in Colombo

Highland nurseries Part 1
Highland nurseries Part 2

Highland nurseries
Part 2

Highland nurseries Part 3

Highland nurseries Part 4



Besuch bei Borneo Exotics in Sri Lanka

2004 besuchen wir die weltgrößte Spezialgärtnerei für Kannen
pflanzen (Nepenthes) in Sri Lanka. Der Film zeigt die professionelle, umweltschonende Vermehrung der gefährdeten Kannenpflanzen in Robert Cantleys Gewächshäusern. Nichts wird der Natur entnommen, alles wird durch Zellkultur vermehrt, was einen bedeutenden Anteil daran hat, dass auch Arten, deren Naturstandorte vom Aussterben bedroht sind, weltweit in Kultur überleben können. Wir freuen uns, diese wunderbaren und seltenen Pflanzen in einmaligen Bildern zeigen zu können. Am 26.12. 2004 überstehen wir in unserem Hotel in Mount Lavinia, das auf einem etwa 3-4 m hohen Felsen erbaut wurde (gerade hoch genug), mit viel Glück den großen Tsunami und können unsere Filme heil nach Hause bringen.

The ant massacre


Das Ameisenmassaker

In den 90er Jahren schwärmen am Boden unserem Tropenhauses mehrmals Ameisen zum Hochzeitsflug aus. Das wird ein "gefundenes Fressen" für unsere Schlauchpflanzen-Hybride Sarracenia x catesbaei.

Aldrovanda in der Schweiz

Sarracenia in der Schweiz


Karnivoren in der Schweiz 

Mit dem bekannten Lehrer und Autor Ruedi Fürst (CH) besuchen wir Moore in der Schweiz und berichten über die dort vorkommende Wasserfalle Aldrovanda vesiculosa und die Schlauchpflanze Sarracenia purpurea.


Northern Queensland Part 1
- Looking for a soundtrack


Northern Queensland Part 2
- Drosera and Utricularia in Cairns

Mount Bartle Frere
Northern Queensland Part 3
- D. schizandra at Mount Bartle Frere

New South Wales

New South Wales
- CP of the Blue Mountains


New South Wales
- Utricularia gibba
in Sydney


Queensland 1995
- Sarracenia: tropical dormancy


Karnivoren in Australien 

2001 reisen wir nach sechs Jahren wieder nach Australien und können dort nicht nur viele Karnivoren filmen, sondern erhalten sogar die Möglichkeit guten Blues live als Filmmusik aufzunehmen. Dank Kirstie Wulf, Greg Bourke and Trevor Hannam können wir zahlreiche Naturstandorte und tolle Abenteuer zeigen.

Stylidium


Säulenpflanzen (Stylidium)



Die Blüten dieser vorwiegend in Westaustralien vorkommenden Gattung besitzen einen erstaunlich schnellen Mechanismus um Insekten ein Pollenpaket auf den Rücken zu heften.
Sarracenia alata

Die Schlauchpflanze Sarracenia alata


Diesen Film, der keine Sprachkenntnisse erfordert, editierten wir aus Aufnahmen des erfolgreichen Autors von Karnivorenbüchern Stewart McPherson, mit dessen freundlicher Genehmigung.


Drosera glanduligera
- Flower opening


Drosera glanduligera
- Glue-tentacles time lapse


Drosera glanduligera
- Snap-tentacles real time

Drosera glanduligera
- Speed contest
(really amazing)

HUNTING VEGGIES Logo

Lecture on snap-tentacles
- Part 1
(German language)

Lecture on snap-tentacles
- Part 2
(German language)


Lecture on snap-tentacles
- Part 3/1
(German language)

Lecture on snap-tentacles - Part 3/2
(German language)

Lecture on snap-tentacles
- Part 3/3
(German language)


Schnelltentakel

I
m Jahr 2005 publizierten wir (DAS TAUBLATT) und zeigten im Film die Fähigkeit von Drosera glanduligera, seine in der Gattung einzigartigen Schnelltentakel in Bruchteilen einer Sekunde einklappen zu können, also etwa so schnell wie die Venus Fliegenfalle zuklappt. Hinzu kam 2007 die Publikation einer detaillierte Untersuchung der recht unterschiedlichen Tentakel in der ganzen Gattung Drosera. Zu dieser Thematik finden Sie folgende Kurzfilme, sowie unseren Fachvortrag in deutscher Sprache über die Schnelltentakel der Sonnentau in fünf Teilen. Inzwischen sind weitere Filme in deutscher Sprache hinzugekommen. Lassen Sie uns wissen, wenn Sie mehr Filme in deutscher Sprache auf YouTube sehen möchten, denn viele Beiträge sind auch auf Deutsch in unserem Archiv.

UnserYouTube Button Kanal

Statistik: Unser YouTube-Kanal Siegfried R. H. Hartmeyerwurde im März 2009 etabliert. Im März 2015 überschritt er (Statistik YouTube) die 500'000 Aufrufe und erreichte am 1. August 2017 die erste Million. Inzwischen haben mehr als 1'300 Zuschauer unseren Kanal abonniert. Vielen Dank an alle, die uns durch ihr Interesse, Kommentare, oder auch Kritik geholfen haben dazuzulernen. Wir sind ständig bestrebt, den Kanal durch neue Beiträge noch interessanter und attraktiver zu gestalten. Lassen auch Sie sich bei Neuerscheinungen umgehend automatische informieren, indem Sie unseren Kanal abonnieren.

D | Home | GB
Unsere Filme auf YouTube (Übersicht mit Beschreibungen)

Our videos on YouTube
(Overview with depiction)
Unsere private Sammlung (Liste)

Our private CP-collection (listing)

Fotos unserer Karnivorensammlung Google+ klein

Photos from our CP-collection Google+ klein

Angebote Pflanzen
Utricularia 'Nüdlinger Flair'
Plant offers
Information über/on

Drosera glanduligera


Drosera hartmeyerorum
Email

Impressum
About us
Hartmeyer @

Google+ Symbol Facebook SymbolYouTube Button
Übersicht unserer
DVDs & Blu-rays

Overview of our
DVDs & Blu-rays
Die Katapult-Leimfalle
Katapult_Leimfalle Kinematik Farbe
The catapult-flypaper-trap
Artikel über/on Katapult-Leimfalle
Catapult-Flypaper-Trap

@ PLoS ONE
@ CPN (2013)
@ Das Taublatt (2013)
Presseecho Katapult-Leimfalle

Press coverage
catapult-flypaper trap
Indexseite
Index-page
Artikel über Karnivoren

CP-articles
Byblishybride

Byblis hybrid
Nepenthes truncata
frisst Mäuse/eats mice
Sarracenia in
Alabama & Florida

Blu-ray (HD) & DVD
Sarracenia in
Alabama & Florida.

Fotos auf/Photos at
Google+ klein
Karnivoren/CP

Links
GFP e.V. GFP-Logo Forum GFP ICPS Logo & Link

Forum ICPS
Karnivorenbücher/CP-books
von/by
Stewart McPherson

@ Redfern Natural History

Auf Karnivorentour mit ...
On CP-tour with
Stewart McPherson (DVD)
Camera: S. McPherson
Editing & Production:

I. & SRH Hartmeyer
Nepenthes @ Borneo Exotics
in Sri Lanka Google+ klein